Traffic-Belastbarkeit einer Website testen

Über einen Tweet von Sergej Müller bin ich auf den Webdienst loadimpact.com aufmerksam geworden.

Damit kannst Du testen, wie sich der Server bzw. Webspace unter Besucherlast verhält.

Es gibt einen kostenlosen Account mit Load Impact Light. Damit kannst Du das Ladezeitverhalten der Website bei bis zu 50 gleichzeitige Besucher für die Website analysieren.

Schon interessant wie sich so die einzelnen Websites bei einer hohen Traffic-Belastung verhalten.

Wenn stark erhöhte Ladezeiten auftreten, empfehle ich mal an den Webhoster heranzutreten. Gegebenenfalls ist dann ein Wechsel beim Webpaket oder gar Webhoster angezeigt.

8 Kommentare und 1 Trackback/Pingback

  1. 1. Alex L

    Kommentar vom 4. April 2010 um 19:23

    Ich testete es auch schon schnell und zwar mit 10 und 20 Clients, wobei die zeitliche Verzögerung, heisst es so, dieses „delay“ in (s) für 10 Clients bei 6,94 s lag. Bei 20 Clients war es schon bei 22,5 s.

    In meinem Webhoster-Paket bei All-inkl. habe ich einen unbegrenzten Traffic so wie es da steht und ich denke, wenn da irgendwas wäre, würden die auf mich schon zukommen. Aber dafür braucht man wohl eher Tausende Besucher am Tag ;-), um an die Traffic-Grenzen zu gelangen.

  2. 2. Dieter

    Kommentar vom 4. April 2010 um 22:28

    @Alex
    Dann mache ich Dich mal etwas neidisch. ;-)

    Auf Webseiten-Infos.de sieht die Verzögerung für die Ladezeit (User-Loadtime) wie folgt aus:
    10 Besucher: 1,62 Sekunden
    20 Besucher: 1,2 Sekunden
    30 Besucher: 0,473 Sekunden
    40 Besucher: 0,215 Sekunden
    50 Besucher: 0,6 Sekunden

    Und hier die URL bei loadimpact.com zu dem Testergebnis sowie mögliche Erklärungen für meine Belastungskurve.

  3. 3. Alex L

    Kommentar vom 5. April 2010 um 02:25

    @Dieter,
    und das auch mit den argumentierenden Werten ;-). Nicht mal eine 2s-Verzögerung weist diese Blogdomain auf. Das ist schon bemerkenswert!

    Die Werte kann man doch nur positiv beeinflussen, wenn man mehr Möglichkeiten beim Webhoster hat oder? Blogtechnisch kann man da wohl nichts bewirken, sehe ich das richtig?

  4. 4. Dieter

    Kommentar vom 5. April 2010 um 10:46

    @Alex
    Das Webhosting-Paket und die Konfiguration des Webspace spielen zwar eine Rolle, aber bei Internetblogger.de erwarte ich das meiste Potential zur Geschwindigkeitsoptimierung bei WordPress selbst (Anzahl und Auswahl der Plugins, eingebundene externe Dienste, Komprimierung, Caching?). Interessant in diesem Zusammenhang sind die Testergebnisse zu WordPress (Teil 2, 2.5 und 3) im Blog von loadimpact.com.

    Um Deine Frage abschließend zu beantworten:
    Blogtechnisch lässt sich da sehr wohl einiges bewirken. Allerdings müsstest Du dann auf einige Plugins und externe Dienste verzichten und einige Plugins austauschen und/oder modifizieren.

    Dein Hoster hat einen guten Ruf. Am Hosting-Paket dürfte es nach meiner unmaßgeblichen Meinung (IMHO) nicht liegen.

  5. 5. Alex L

    Kommentar vom 10. April 2010 um 17:32

    Hi Dieter, nun ist es zum Glück erneut ein Wochenende und ich komme auf unsere kürzliche Debatte auf deinem Blog zurück ;-).

    Seit unseren Webmaster-Gesprächen von neulich habe ich in meinem Blog die Anzahl der Plugins von 70 + auf 52 reduziert. Also geht es doch. Dem Linkverweis zum Pageanalyzer von LoadImpact bin ich gefolgt und da hat es mir eine Ladezeit von 3,81 s Sekunden angezeigt. Wie empfindest du das das jetzt, wenn du meine Blogstartseite ansurfst? Ich glaube, es ist schneller geworden.

    Längere Blogladezeiten sind mir aus so manchen US-amerikanischen Blogs bekannt, da man dort ja immer wieder allerhand eingebundener Applikationen auf den Startseiten vorfinden kann.

  6. 6. Dieter

    Kommentar vom 10. April 2010 um 19:37

    Hi Alex, komme derzeit im Regelfall auch nur abends und am Wochenende zum Kommentieren. ;-)

    Das Ladeverhalten Deines Blogs hat sich definitiv verbessert. Das Deaktivieren nicht zwingend notwendiger Plugins hat also schon mal was gebracht.

    Mir wäre es gleichwohl noch zu langsam, denn bei mir genießt eine schnelle Ladezeit nach Benutzerfreundlichkeit (Usability) und Zugänglichkeit (Accessibility) die höchste Priorität. Neben dem Abwägungsprozess, was im Einzelfall einem persönlich wichtiger ist, spielen natürlich auch die technischen Möglichkeiten und persönlichen Vorkenntnisse eine entscheidende Rolle.

    So muss man ja erst mal die Zeitfresser identifizieren. Besonders hilfreich dafür empfinde ich das Firefox-Addon YSlow.
    YSlow bewertet auch die Performance. Danach sind bei Deinem Blog die größten Schwachstellen die vielen HTTP-Requests und die nicht von überflüssigen Leerzeichen und Kommentaren befreiten CSS- und JavaScript-Dateien.

    Die HTTP-Requests lassen sich
    – für kleine Ziergrafiken durch den Einsatz von CSS-Sprites,
    – durch das Beschränken auf lediglich absolut notwendige Grafiken,
    – durch das Zusammenlegen von CSS-Dateien sowie von JavaScript-Dateien und
    – durch die Beschränkung auf lediglich absolut notwendige externe Dienste
    deutlich reduzieren.

    Für die Verkleinerung der CSS- und JavaScript-Dateien gibt es entsprechende Komprimierer im Internet (Sicherungskopie vorsichtshalber anlegen) oder legt man Hand an (mache ich).

    Load Impact scheint beim Besucher keine Beschränkung der Bandbreite zu beinhalten.

    Messe ich dagegen die Ladezeit Deines Blogs mit Netzwerk im Firefox-Addon Firebug, bekomme ich aktuell für die Startseite eine Ladezeit von 12,98 (!) Sekunden angezeigt.

    Und die Website WebSiteOptimization.com ermittelt für eine T1-Leitung mit 1.44Mbps sogar eine Ladezeit von 21,66 (!) Sekunden.

    Die Ladezeiten einer ISDN- oder gar noch Modem-Verbindung willst Du überhaupt nicht wissen.

    Natürlich gibt es auch andere Websites einschließlich Blogs mit noch längeren Ladezeiten. Das sollte aber für Dich nicht der Maßstab sein, sondern vielmehr der ungeduldige Surfer, der dann den Ladevorgang abbricht und zum nächsten Suchergebnis der Trefferliste geht.

  7. 7. Traffic

    Kommentar vom 14. Oktober 2010 um 11:48

    Danke, so einen Test habe ich gesucht.

  8. 8. Dieter

    Kommentar vom 14. Oktober 2010 um 12:46

    @Traffic
    Bitte. Link habe ich wegen SEO-Keyword entfernt. ;-)

  9. 9. Rückblick: WordCamp 2010 | Webseiten-Infos.de

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