14. Mai 2010 von Dieter | 9 Kommentare | drucken
WordPress: Pingdienste auswählen
Im Zeitalter der Echtzeitsuche, Blogsuche sowie von Twitter und Co. hat die Bedeutung von Pingdiensten für Blogs abgenommen.
Gleichwohl ist weiterhin in WordPress ein gelegentliches Überprüfen der im Administrationsbereich (Backend) unter Einstellungen > Schreiben eingetragenen Pingdienste (ganz unten unter Update Services) empfehlenswert.
Bei der letzten Kontrolle fand ich unter Update Services folgende Pingdienste, die ich zuvor eingetragen hatte:
http://ping.wordblog.de/
http://ping.feedburner.com/
http://rpc.technorati.com/rpc/ping
http://api.my.yahoo.com/RPC2
http://blogsearch.google.com/ping/RPC2
http://www.bloglines.com/ping
http://rpc.pingomatic.com/
http://ping.blogstart.de/
http://xmlrpc.blogg.de/
http://www.news2paper.com/ping
Diese Eintragungen sind schon mindestens ein Jahr alt. Deshalb überprüfte ich die Verfügbarkeit dieser Pingdienste, indem ich die Links im Browser eingab. Das Ergebnis dieser Überprüfung:
- Die meisten Pingdienste gaben eine Fehlermeldung aus.
- Einige dieser Fehlermeldungen waren für mich nicht eindeutig.
- Sie konnten auch daher rühren, dass ich statt einen Ping zu senden die URL mit dem Browser aufrief.
Wie auch immer, Zeit sich nach Empfehlungen im Web umzuschauen.
Im Web fielen mir folgende Artikel sowie Listen für Pingdienste auf:
- Auf der Codec-Website von WordPress gibt es eine internationale Liste von Pingdiensten und Links zu weiteren Listen.
- Lesenswert und hilfreich waren für mich folgende Artikel einschließlich Kommentare:
- “WordPress Ping Dienste – welche machen Sinn?” von Tanja aka Crazy Girl
- “WordPress Ping Dienste” auf flexib.de
- “Ping-Services für WordPress” von Sergej Müller
- “Deutschsprachige Pingdienste” von Vladimir Simovic aka Perun
- “Welche Pingdienste sind für WordPress wirklich sinnvoll?” auf meinungsguck.de
Mein persönliches Fazit:
- Beim Eintragen von Pingdiensten ist weniger mehr.
- Übertreibt man es mit den Pingdiensten kann es Probleme beim Publizieren und Aktualisieren von Artikeln geben (siehe hierzu beispielsweise den Artikel”Langsames Publizieren und Aktualisieren von Artikeln – Ping Dienste waren schuld” von Tanja aka Crazy Girl)
- Darüber hinaus besteht durch das Weiterleiten von Pings durch Pingomatic und Co. die Gefahr, dass Pingdienste mehrfach angepingt werden und Du deshalb schnell als Spammer eingestuft wirst.
Letztendlich muss jeder WordPress-Blogger selbst entscheiden, welche Pingdienste er unter Update Services einträgt.
Ich habe mich entschlossen, meine Liste deutlich zu verkürzen. Sie sieht nun wie folgt aus:
http://ping.wordblog.de/
http://rpc.pingomatic.com/
http://blogpingr.de/ping/rpc2
Schau mer mal, ob sich das positiv auf die Geschwindigkeit beim Publizieren und Aktualisieren von Artikeln sowie die Besucherzahlen auswirkt.
Und wie sieht Deine Liste der Pingdienste unter Update Services aus?
Infos
Webseite veröffentlicht am Freitag, den 14. Mai 2010, um 16:33 Uhr, zuletzt geändert am Freitag, den 14. Mai 2010, um 18:09 Uhr.
Kategorie: WordPress
Schlagworte: Artikel, deutschsprachig, Pingdienste, Update Services, WordPress
Statistik: 250 Blogbeiträge, 670 Schlagworte, 1,179 Kommentare, 122 Feedleser
1. Tweets die WordPress: Pingdienste auswählen | Webseiten-Infos.de erwähnt -- Topsy.com
Pingback vom 14. Mai 2010 um 18:17
[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Dieter Welzel erwähnt. Dieter Welzel sagte: WordPress: Pingdienste auswählen http://tinyurl.com/38kd2yy [...]
2. Tanja
Kommentar vom 16. Mai 2010 um 08:38
Ich glaube ich muss auch mal wieder prüfen. Dazu nutze ich aber meistens den pingoptimizer, den ich mir mal irgendwo gezogen haben. Der zeigt schön an, welche Pings nicht gesendet werden können.
3. Dieter
Kommentar vom 16. Mai 2010 um 08:54
@Tanja
Herzlichen Dank für den Tipp mit dem pingoptimizer.
Ich habe eben das WordPress-Plugin “cbnet Ping Optimizer” installiert und so eingestellt, dass maximal noch ein Ping in 15 Minuten gesendet wird.
4. Tanja
Kommentar vom 16. Mai 2010 um 09:29
Ich hab einen anderen ping optimizer, den auf den Andreas hier aufmerksam gemacht hat: http://www.majeres.de/pingspam-in-wordpress-vermeiden
Keine Ahnung ob die das gleiche können. Das Logfile war das, was mich am meisten interessiert hat. Aktiv habe ich ihn aber momentan nirgends mehr laufen…
5. Dieter
Kommentar vom 16. Mai 2010 um 10:08
@Tanja
Danke für den Hinweis auf den Blogbeitrag von Andreas.
Das Logfile beim WordPress-Plugin MaxBlogPress Ping Optimizer klingt interessant und gut. Der cbnet Ping Optimizer hat das nicht. Andererseits schrecken mich die Warnung im Blogbeitrag von Andreas, dass man eine Wegwerf-Mailadresse zur Registrierung verwenden sollte, da man sonst mit Spam zugemüllt wird, und der Blogbeitrag “Ping Optimizer – Der SEO Versuch ging wohl nach hinten los” von Thomas ab. So gesehen tust Du anscheinend gut daran, das Plugin nicht mehr aktiviert zu haben.
Ich werde mal den cbnet Ping Optimizer testen, wenn auch da leider die Kontrollmöglichkeit mittels Logfile fehlt.
6. Tanja
Kommentar vom 16. Mai 2010 um 11:50
Ich machs nur an bzw. grabe es aus, wenn ich aktuell nen kurzen Überblick haben will, welche funktionieren und welche nicht.Der Feedburner Ping würde mich interessieren, ob der funzt…
7. Dieter
Kommentar vom 16. Mai 2010 um 12:24
@Tanja
Nur im Bedarfsfalle aktivieren ist eine sehr gute Idee. So mache ich das mit WordPress-Plugins, die ich nur gelegentlich brauche auch.
Dann werde ich MaxBlogPress Ping Optimizer mit einer Wegwerf-Mailadresse zum Registrieren doch mal ausprobieren.
8. FrankWL
Kommentar vom 18. Juli 2010 um 14:02
Hi,
diese ganzen Plugins wie CBnet oder MaxBlogPress sind ja nur aufgekommen, weil WP selbst ja jeden Artikel und v.a. jedes Zwischenspeichern eines Artikels als Ping sendet. Weiß jemand, ob das auch für WP3.0 noch stimmt? Wenn nein, dann sind die Plugins überflüssig geworden.
Grüße, FrankWL
9. Dieter
Kommentar vom 18. Juli 2010 um 14:10
@FrankWL
Ich verwende CBnet und da gibt es leider kein Logfile, das einem die Kontrolle ermöglicht.
Solltest Du MaxBlogPress Ping Optimizer mit WordPress 3.0 einsetzen oder ausprobieren, kannst Du es selbst testen.
Deine Rückmeldung wäre bestimmt auch für andere WordPress-Nutzer von Interesse.