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Doctype auf XHTML 1.0 strict umgestellt

Eben habe ich die Dokumenttyp-Deklaration (den Doctype) der Webseiten auf Webseiten-Infos.de von XHTML 1.0 transitional auf XHTML 1.0 strict umgestellt. Dies ist im Regelfall die erste Zeile des Quelltextes (Quältext) einer Webseite.

Hier zur Veranschaulichung die alte Dokumenttyp-Deklaration (der alte Doctype) XHTML 1.0 transitional:

1
<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd">

Und jetzt mit der Dokumenttyp-Deklaration (dem Doctype) XHTML 1.0 strict sieht die erste Zeile so aus:

1
<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Strict//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-strict.dtd">

Erfreulicherweise meckerte danach der Validator (Firefox-Addon HTML Validator) nur wenige Validierungsfehler an.

Diese Fehlermeldungen bekam ich dann in knapp einer Stunde beseitigt.

Hierbei handelte es sich um wenige, in XHTML 1.0 strict nicht mehr erlaubte Attribute wie target=”_blank” und language=”javascript”.

Beim Kontaktformular musste ich darüber hinaus noch das Attribut name=”wpcf_form” entfernen.

Ferner musste ich dort und bei “Nur E-Mail-Abo” <input> </input> in einen Absatz <p> </p> einbeziehen.

Und warum habe ich mir diese Arbeit gemacht?

Dafür gibt es mehrere Gründe. Im Einzelnen:

  • Ich wollte wissen, ob ich das geschafft bekomme. Und es hat geklappt! :hurra:
  • Die Verschachtelungsregeln für HTML-Elemente in der Strict-Variante sind strenger und im Sinne strukturierter Inhalte sauberer formuliert (Quelle: SelfHTML). :-)
  • XHTML 1.0 strict hat den Vorteil, dass man bei etwaigen Schnittstellen auf der sicheren Seite ist (Quelle: Kommentar von Ute). Und wer weiß, vielleicht lerne ich ja irgendwann doch noch programmieren (PHP etc). :roll:

11 Kommentare und 1 Trackback/Pingback

  1. 1. Ute

    Kommentar vom 14. August 2009 um 23:56

    :hurra: eine Stunde ist nicht viel, da hat sich das vorher schon sauber arbeiten gelohnt!
    Denk dran, keine iframes, keinen durchgestrichenen Text, das mag strict nicht. ;)

  2. 2. Dieter

    Kommentar vom 15. August 2009 um 00:06

    @Ute
    Danke.
    Zum Ausgleich habe mich dann mit dem Schreiben des Blogbeitrags aufgehalten. ;-)

    iframes sind für mich eh indiskutabel: Ein Frame bleibt ein Frame bleibt ein Frame. Auch wenn er sich iframe nennt. :tongue:

    Durchgestrichenen Text habe ich aber noch in einigen Blogbeiträgen. Das muss ich gleich mal kontrollieren. Wenn der nicht valide ist, dann fliegt er halt raus. ;-)

  3. 3. Dieter

    Kommentar vom 15. August 2009 um 00:11

    @Ute
    Nachtrag: Durchgestrichener Text wird vom W3C-Validator bei meinen XHTML 1.0 strict-Seiten nicht angemeckert. Siehe z.B. beim Blogbeitrag “Website Boosting 2.0 von Mario Fischer“. :hurra:

  4. 4. Ute

    Kommentar vom 15. August 2009 um 01:04

    Durchgestrichener Text wurde bei mir bisher immer angemault, das ist ja prima, wenn es nicht mehr so ist! :hurra:

    Iframes setze ich manchmal für Googlemaps ein, da bekommt die Seite dann halt transitional. Klar barrierearm ist das nicht, aber dafür kenne ich keine so einfache Alternative.

  5. 5. Dieter

    Kommentar vom 15. August 2009 um 07:39

    Google Maps realisiere ich immer ohne iframe.

    Geht in WordPress mit dem Plugin wpMAPS von Sergej Müller (siehe hierzu meinen Blogbeitrag “Karte mit WordPress-Plugin wpMAPS“).

    Ohne wpMAPS geht es auch händisch, ist aber dann umständlich. Beispiele kannst Du auf Webseiten-Infos.de sowie auf Dieter-Welzel.de sehen.
    Eine “Einbauanleitung” hierzu habe ich als Blogbeitrag angefangen, aber wann die fertig wird, kann ich leider noch nicht sagen.

  6. 6. Ute

    Kommentar vom 15. August 2009 um 09:05

    Ich hab die in keinem Blog. An der Stelle mache ich es mir leicht, den Code von map24 generieren lassen und gut ist. Klar würde ich mal einmal mehr Zeit investieren, könnte ich es wiederverwenden…
    Mittlerweile hat ja Google auch vereinfacht…
    Ok, ich könnte, aber das ist sicher nicht meine erste Priorität.

    Klasse finde ich, dass damit die letzten beiden Gründe wegfallen, die gegen strict sprachen.

  7. 7. Dieter

    Kommentar vom 15. August 2009 um 09:27

    Auf Webseiten-Infos.de war der letzte Grund, der gegen strict sprach, dass ich ursprünglich target=”_blank” einsetzte.
    Aber da hattest Du mich ja dankenswerterweise frühzeitig davon überzeugt, darauf zu verzichten. :-)

    Die Umstellungsarbeiten bestanden dann nur noch darin nicht mehr erwünschte Attribute zu entfernen.
    Das scheint erfreulicherweise keine negativen Nebenwirkungen zu haben.

  8. 8. Franz

    Kommentar vom 18. November 2009 um 14:47

    Wer iframes als verzichbar bezeichnet, gehört augenscheinlich zu den Hobby “Webseitenbastlern”.
    In der Realität sind sie in manchen Bereichen unverzichtbar. So z.B. bei Reisebüros welche ihre Daten aus speziellen Reisebürodatenbanken erhalten und deren Ergebnisse ZWINGEND und AUSSCHLIESSLICH in einen iframe laden müssen.

    Natürlich werden iframes auch für Werbezwecke “missbraucht”, aber ich kann mit einem Küchenmesser Brot abschneiden oder einen Menschen umbringen, soll man deshalb das Messer verdammen?

  9. 9. Dieter

    Kommentar vom 18. November 2009 um 17:21

    @Franz
    Ich betreibe zwar meine Webseiten als Hobby, aber gleichwohl gibt es auch gewerbliche Webseiten und -anwendungen, die ebenfalls ohne iframes auskommen.

    Wenn beispielsweise manche speziellen Reisebürodatenbanken zwingend iframes verlangen, dann ist das für mich ein Zeichen mangelnder Ausgabeflexibilität dieser Datenbanken. Wer auf diese Datenbanken angewiesen ist, hat dann leider keine Wahl.

    Es gibt aber Bereiche und Anwendungen wie beispielsweise Google Maps, wo es inzwischen Alternativen ohne iframe gibt. Dort empfehle ich dann möglichst die iframe-freie Alternative zu verwenden. Nutzer und Suchmaschinen werden es danken. ;-)

    Dein Vergleich mit einem Küchenmesser geht nach meiner Meinung von einer hier nicht gemachten Annahme aus. Ich habe iframes in den Fällen, wo es keine Alternative gibt, nicht abgelehnt. Dann solltest Du lediglich aus Validierungsgründen eine Dokumententyp-Deklaration transitional einsetzen. Das ist alles!

  10. 10. Franz

    Kommentar vom 18. November 2009 um 19:25

    @Dieter
    Ich wollte Dich keinenfalls persönlich angreifen, ich wollte nur die Dinge ein wenig ins rechte Licht rücken.

    Heute ist es leider Usus geworden eigene Ansichten der Allgemeinheit als Regel und einzige “Wahrheit” vorzuschreiben (damit bist nicht Du gemeint Dieter)!

    Ich bin stolz darauf seit Jahren valide Webseiten zu Programmieren und das nicht einfach html 4.0 konform sondern xhtml 1.0 strict.

    Dann erhalte ich eben auch Aufträge wie die von einem Reisebüro und bin durch iframes gezwungen quasi einen “Rückschritt” zu transitional zu machen.

    Man kann auch die Datenbankbetreiben nicht so einfach verantwortlich machen. Da hängen im deutschsprachigen Raum zig100e Reisebüros dran, die im Falle einer Umstellung ihre Seiten umprogrammieren müssten.
    In der Praxis eigentlich nicht zu realisieren.
    Klar habe ich keine Probleme den DocType anzupassen, aber MEINE Arbeit ist ja nach wie vor “strict” ok und wird durch eine, von mir nicht beeinflussbare, Datenbankanbindung defacto abgewertet.
    Das finde ich schade!
    Lieben Gruß
    Franz

  11. 11. Dieter

    Kommentar vom 18. November 2009 um 23:53

    Lieber Franz,

    ich fühlte mich nicht angegriffen, sondern wollte lediglich ebenfalls etwas ins rechte Licht rücken!

    Du hast meinen Respekt dafür, dass Du schon seit Jahren valide Webseiten mit XHTML 1.0 strict erstellst.

    Wie Du an dem Datum dieses Blogbeitrages sehen kannst, habe ich erst seit drei Monaten eine Website mit diesem Doctype.

    Ich kann es gut verstehen, dass es Dich ärgert, wenn Du durch einzubeziehende Anwendungen (hier: Reisebürodatenbanken) gezwungen bist auf einen transitional Doctype zu wechseln.

    Als eine Abwertung Deiner Arbeit würde ich das aber nicht ansehen. Und das solltest Du auch nicht. Du kannst halt dann durch extern Vorgaben keine validen Webseiten mit XHTML 1.0 strict dem Kunden erstellen.

    Liebe Grüße
    Dieter

  12. 12. JavaScript für Feedburner entfernt | Webseiten-Infos.de

    Pingback vom 10. Dezember 2011 um 13:45

    [...] Vor kurzem habe ich bei dieser Website die Dokumenttyp-Deklaration (den Doctype) der Webseiten von XHTML 1.0 transitional auf XHTML 1.0 strict umgestellt (siehe hierzu meinen Blogbeitrag “Doctype auf XHTML 1.0 strict umgestellt“). [...]

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