9. Mai 2010 von Dieter | 26 Kommentare | drucken
Hinweise für Kommentare
Hinweise zu meinem Umgang mit Kommentare gibt es bereits seit längerem sowohl als Text im Kommentar-Formular unter der Überschrift Kommentar schreiben (comments.php) als auch in der Datenschutzerklärung.
Dies ist leider zum Schutz vor Spamkommentaren notwendig.
Automatische Spamkommentare hält mir die fleißige Biene Antispam Bee von Sergej Müller automatisch fern (siehe hierzu meine Blogbeiträge “Spamschutz nur mit Antispam Bee” und “Spam-Schutz auf Webseiten-Infos.de“).
Alle Erstkommentare und damit auch manuelle Spamkommentare werden erst geprüft, bevor ich sie freischalte oder nicht.
Nun ist die Grenze zwischen Spamkommentaren und erwünschten Kommentaren fließend und hängt stark von der Wertung des Seitenbetreibers ab.
Ich bin da – ähnlich wie Tanja aka Crazy Girl (siehe hierzu ihre Blogbeiträge “Blog Spammer Schutz – nofollow Vogelscheuche zeigt Erfolge” und “I LOVE rel=“nofollow“ als Spamschutz“) – tendenziell eher restriktiv.
Warum?
Das hat viele Gründe. Die Wichtigsten sind:
- Besucher sollen lesenswerte Kommentare und Links vorfinden. SEO-Links von Agenturen, die damit Backlinks für eigene Projekte oder Aufträge erhalten wollen, tragen dazu regelmäßig nicht bei.
- Darüber hinaus besteht bei solchen Backlinks die erhöhte Gefahr von schlechter Nachbarschaft (bad neighbourhood), die den Ruf Deiner Website schädigen kann.
Anders als beim Blog crazytoast.de von Tanja habe ich hier auf Webseiten-Infos.de bisher nur ein geringes manuelles Spamaufkommen. Deshalb brauche ich bisher keine nofollow Vogelscheuche.
Um den Kommentarschreibern, aber dezente Hinweise darauf zu geben, was ich hier als manuellen Kommentar-Spam ansehe, habe ich mein Kommentarformular heute um einige Tooltips mittels title-Attribut ergänzt.
Hier die von mir vorgenommenen Ergänzungen:
1 | <small title="Bitte keine Fake- und SEO-Namen. Andernfalls wird der Name oder der Kommentar gelöscht!">Name (erforderlich)</small> |
1 | <span title="Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist als Spamschutz verpflichtend. Jeder Kommentar mit einer neuen E-Mail-Adresse erscheint erst, wenn ich ihn freigeschaltet habe.">E-Mail (erforderlich)</span> <span title="Deine E-Mail-Adresse wird weder weitergegeben noch veröffentlicht (siehe Datenschutzerklärung).">(bleibt geheim)</span> |
1 | <small title="Ich prüfe die angegebene Webseite und behalte mir vor, diesen Link jederzeit zu löschen.">Webseite</small> |
1 | <label for="comment" title="Bitte zum Thema kommentieren. Danke!">Kommentarfeld: </label> |
Wie findest Du diese dezenten Hinweisen? Überflüssig? Hast Du einen anderen Vorschlag?
Nachtrag vom 11. Mai 2010:
Aufgrund der Diskussion hier habe ich meine Entscheidung bezüglich der title-Attribute noch einmal überprüft.
Mein Fazit: Hinweise, die so dezent sind, dass sie faktisch nicht wahrgenommen werden, sind überflüssig.
Deshalb habe ich sie entfernt.
Infos
Webseite veröffentlicht am Sonntag, den 9. Mai 2010, um 23:23 Uhr, zuletzt geändert am Montag, den 6. Februar 2012, um 13:41 Uhr.
Kategorie: WordPress
Schlagworte: Backlinks, Hinweis, Kommentar-Spam, manuelle Spamkommentare, SEO-Links, Spam, Spamschutz, title
Statistik: 259 Blogbeiträge, 682 Schlagworte, 1.582 Kommentare, 91 Feedleser
1. Crazy Girl
Kommentar vom 9. Mai 2010 um 23:46
Danke für die Erwähnung
Ich habe jetzt erst mal richtig suchen müssen, bis ich das gefunden habe. Glaube nicht so wirklich, dass da jemand mit der Maus drüber fährt und das damit dann auch sieht. Lass mich aber gerne eines besseren belehren.
Grundsätzlich finde ich es auch nicht schlecht das Feld “Webseite” in “Blog” umzubenennen. Hält in meinem Fall aber auch kaum einen nicht-blog davon ab, sich dort einzutragen. Nur die Vogelscheuche ist bis dato recht effektiv
2. Dieter
Kommentar vom 10. Mai 2010 um 00:06
Ok, sehr dezenter Hinweis wäre also treffender gewesen.
Von der Umbenennung würde ich auch hier keinen nennenswerten Effekt erwarten. Allerdings habe ich grundsätzlich auch kein Problem damit, wenn der Link kein Blog ist.
Ich hoffe, ich muss nichts dergleichen einsetzen. Es beruhigt aber zu wissen, dass sie im Bedarfsfall helfen könnte..
3. Fritz
Kommentar vom 10. Mai 2010 um 00:09
Hallo Dieter,
lustig finde ich Crazy Girls Aufteilung des Webs in Blogs (=gut) und “Nicht-Blog-Webseiten” (=böse).
Um deine Frage zu beantworten: Wenn’s schon nichts nützt, dann schadet es zumindest nicht.
4. Thomas Scholz
Kommentar vom 10. Mai 2010 um 00:11
Ich finde es überflüssig. Einem Spammer sind diese Hinweise, so er sie überhaupt liest, vollkommen egal; jedem anderen … auch.
Ich habe meine Löschgründe im Klartext hingeschrieben, um auf Fragen wie: »Warum wurde mein Kommentar gelöscht?«, antworten zu können: »Steht doch da!«
Da so eine Frage aber bisher nie gestellt wurde, werde ich wohl auch den Hinweis bald rausnehmen.
5. Dieter
Kommentar vom 10. Mai 2010 um 00:31
@Fritz
Die Aufteilung von Blog (gut) und Rest (böse) finde ich etwas zu pauschal. Gleichwohl ist es eine klare Ansage für eine Linkangabe bei Kommentaren.
Der Hinweis als title-Attribut ist sehr dezent und dürfte deswegen in der Tat nur selten wahrgenommen werden. Er soll auch lediglich den Hinweis “Erstkommentare und Kommentare mit Links werden moderiert.” unter dem Absende-Button sowie die Ausführungen in der Datenschutzerklärung ergänzen.
@Thomas
Ich denke auch, dass diese ergänzenden und sehr dezenten Hinweise keinen manuellen Kommentar-Spammer abhalten werden. Das ist aber erfreulicherweise auf Webseiten-Infos.de bisher auch nicht notwendig, denn die Anzahl solcher Spam-Kommentare erfordert keine zusätzlichen Gegenmaßnahmen wie bei Tanja auf crazytoast.de.
Ich gebe zu, Deine Absicht Deinen Hinweis bald herauszunehmen und die Begründung dafür, lasse mich auch noch einmal über die Sinnhaftigkeit meiner Ergänzung nachdenken. Mal schauen, vielleicht nehme ich diese Ergänzung auch schon bald wieder zurück.
6. Crazy Girl
Kommentar vom 10. Mai 2010 um 00:42
@Dieter: Ich drück Dir die Daumen dass Du so was nicht brauchst. Mir platzt nicht umsonst alle halbe Jahr mal ordentlich die Hutschnur
@Fritz: Das ist keine pauschale Aufteilung des Webs sondern schlicht und ergreifend auf den Kommentarbereich des Blogs bezogen. Wer auf nicht-Blogs verlinkt hat auch eine weitaus höhere Gefahr der “bad neighbourhood”, da für alle nicht-Blogs Blogkommentare zu den “spammy Links” gehören (genau wie Bookmarks, Linklisten, Webkataloge etc. alles was man selbst setzen kann), von denen sie nicht zu viele in ihrer Backlinkstruktur haben sollten, sonst drohen Abstrafungen … und dem verlinkenden Blog damit die “bad neighbourhood”.
@Thomas: Die emails und diesbezüglichen Fragen als Kommentar (warum wurde mein Link gelöscht; warum wird mein Kommentar nicht freigeschalten; verlinken sie mich endlich, schließlich kriegen sie kostenlosen Content von mir;…), die ich im Laufe der letzten 1 1/2 Jahre erhalten habe, könnte ich gar nicht zählen, so viele sind es. Teilweise sogar ziemlich dreist, mit Drohungen und Beschimpfungen versehen. Unterm Strich lässt sich zusammen fassen: Je “oller” (krimineller, abartiger, versauter etc.) der Link, desto “doller”.
7. Thomas Scholz
Kommentar vom 10. Mai 2010 um 01:03
@Crazy Girl: Das erstaunt mich jetzt schon. Ich lösche pro Woche etwa vier bis sechs solcher Kommentare und habe noch keine Nachfrage bekommen. Allerdings läuft mein Blog noch nicht sehr lange.
Ob die verlinkte Website ein Blog ist oder nicht, das finde ich absolut irrelevant. Zum einen sind viele Blogs reine Cycle-Pages und werden irgendwann später auf die eigentlichen Ziele umgelenkt. Hier prüfe ich verdächtige Kandidaten regelmäßig.
Zum anderen führen einige meiner Leser zwar kein Blog, werten meines aber durch ihre Kommentare oft auf. Die nicht zu verlinken fände ich einfach unhöflich.
8. Dieter
Kommentar vom 10. Mai 2010 um 06:51
@Tanja
Danke. Und falls doch, weiß ich immerhin, was schon mal geholfen hat.
@Thomas
Geht mir genauso.
Es gibt auch “gute” Websites und “böse” Blogs.
Ach ja, und zudem gibt es Mischformen Websites mit Blog.
9. Crazy Girl
Kommentar vom 10. Mai 2010 um 07:23
@Thomas: Vielleicht liegt es bei mir ja am Namen und/oder daran, dass ich ne Frau bin, die manche Leute viel eher für “dumm” verkaufen möchten. Keine Ahnung, könnte aber sein. Hin und wieder fühle ich mich an meine SEO Anfangszeit vor vielen Jahren erinnert, da haben mich einige aufgrund “Frau” einfach nur direkt ausgelacht.
Ich sehe mir ja die Seiten die von mir verlinkt werden wollen regelmäßig an und lese auch die Kommentare. Die Kombi “nicht-Blog / wertvoller Kommentar” war bis dato noch nicht wirklich dabei. Ich habe eigentlich nur einen, dessen nicht-Blog ich verlinke, ein Stammkommentator, der mal nen Blog hatte und dann irgendwann aufgehört hat zu bloggen.
Sicherlich kann man nicht immer alle über einen Kamm scheren, doch bei mir war es bisher immer sehr auffällig so, dass nicht-Blogs regelmäßig als “Spammer” aus der Reihe tanzten und mit Seiten aufwarteten, bei denen man so richtig ein ungutes Gefühl bekommt, wenn man sie öffnet. Das mag sich aber auf anderen Blogs auch anders zeigen.
@Dieter und Thomas: Ich lasse regelmäßig Xenu über meinen Blog laufen (alle 2 bis 3 Monate), wodurch ich ganz schön a) dead links und b) redirected pages identifizieren kann. Die Ziele sehe ich mir dann natürlich an und entscheide entsprechend.
Auch prüfe ich immer mal wieder alle verlinkten Seiten, die nur ein paar wenige Links von mir haben und sehe mir an, was sich auf deren Seiten tut. Da ist mir auch schon ein paar Mal heftiges aufgefallen.
Und last but not least nehme ich mir die vor, die schon länger nicht mehr da waren und kucke mir deren Seiten an.
Artet natürlich immer in Arbeit aus, vor allem bei den knapp 7000 Kommentaren die ich mittlerweile habe. Trotzdem habe ich bemerkt, dass eine solche Arbeit immer mal wieder notwendig ist. “Bad Neighbourhood” schleicht sich viel zu schnell ein.
Manche Sachen zeigen sich in der Menge auffällig und man kann sich eine Plugin Lösung überlegen, wie z.B. mein Comment Count Admin Plugin. Es hat sich mit der Zeit gezeigt, dass es nicht wenige Kanditaten gibt, die die WordPress 1 freigeschalteter Kommentar pro eMail Adresse Regel ausnutzen und in den Folgekommentaren, deren verlinkte Seiten der Admin in der Regel nicht mehr so beachtet, teilweise wirklich unschöne Ziele unterjubeln.
10. Ute
Kommentar vom 10. Mai 2010 um 18:59
Mir wären die Hinweise nicht aufgefallen, insofern halte ich sie schon deshalb nicht für nötig.
Es geht mir sonst wie Thomas ich glaube nicht, dass sich Spammer für Hinweise interessieren. Ich schreibe schon auch, dass Name und nicht Keyword reinsoll, aber mehr um jedwede etwaige Diskussion zu unterbinden.
Im Moment lösche ich die Links zu irgendwelchen Seiten, die nur Werbung enthalten, wenn der Kommentar inhaltlich ok ist und verweise stattdessen auf den Artikel zu Spam. Bei fehlenden Namen steht nach wie vor ohne_namensnennung falls es nicht ein im Netz bekannter Nick ist. Ich würde z.B. toscho oder Crazy Girl stehen lassen.
11. Tweets die Hinweise für Kommentare | Webseiten-Infos.de erwähnt -- Topsy.com
Pingback vom 11. Mai 2010 um 01:06
[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Dieter Welzel erwähnt. Dieter Welzel sagte: Hinweise für Kommentare http://tinyurl.com/38mlffs [...]
12. Dieter
Kommentar vom 11. Mai 2010 um 07:21
@Tanja
Ich setze hier zum automatischen Prüfen von Links nicht mehr Xenu, sondern das WordPress-Plugin Broken Link Checker ein.
Beide erfüllen ihre Funktion. Allerdings empfinde ich Broken Link Checker bei einer WordPress-Installation als komfortabler.
Das regelmäßige automatisierte Prüfen der Links halte ich für eine lästige, aber notwendige Maßnahme.
Darüber hinaus ist leider eine manuelle Prüfung unverzichtbar. Ich erlebe es immer mal wieder, dass eine Domain aufgegeben wurde und dann bei einem Domainverkäufer geparkt ist. Solche Links entferne ich dann möglichst schnell.
Das ist zwar lästig, aber eine Website bzw. ein Blog muss halt auch gepflegt werden.
@Ute
Wir gehen ähnlich gegen manuellen Spam vor. Dabei habe mir das mit dem Ersetzen von Keyword-Namen durch ohne_namensnennung von Dir abgeschaut. Allerdings steht bei mir dann Name-gelöscht.
Ja, Spammer werden sich durch so dezente Hinweise nicht abhalten lassen. Ein Hinweis, der nicht bzw. kaum wahrgenommen wird, ist überflüssig.
Deshalb werde ich in Kürze die ergänzten title-Attribute wieder entfernen.
@Alle
Danke, dass Ihr mir Eure Meinung mitgeteilt habt. Die Diskussion hat mir bei der Entscheidungsfindung geholfen.
13. Tanja
Kommentar vom 11. Mai 2010 um 14:42
Du weißt schon, dass der Broken Link Checker ausschließlich nur die Artikel prüft. Der Kommentarbereich ist damit total außen vor, wird nicht geprüft etc. Und da die meisten Links ja in den Kommentaren sitzen, halte ich von solchen Plugins so ganz und gar nix
14. Dieter
Kommentar vom 11. Mai 2010 um 22:33
@Tanja
Nein, ich weiß nicht, dass der Broken Link Checker ausschließlich Artikel prüft.
Und laut Beschreibung für die derzeitige Version 0.92 scheint das auch nicht zu stimmen. Dort steht:
Im Übrigen habe ich die meisten Links in meinen Artikeln und halte ich von diesem Plugin sehr viel (siehe auch meine Seite “Links überprüfen“).
15. Thomas Scholz
Kommentar vom 11. Mai 2010 um 22:45
Dieter, wie sieht denn dessen Datenbanknutzung inzwischen aus? Ich habe ihn vor einem Jahr rausgeworfen, weil er allein viermal so viel Platz beansprucht hat wie der gesamte Rest meiner WP-DB – und weil er soviele Seiten als unerreichbar gemeldet hat, die tatsächlich vollkommen in Ordnung waren.
Xenu finde ich da wesentlich angenehmer.
16. Dieter
Kommentar vom 11. Mai 2010 um 23:07
@Thomas
Die Datenbanknutzung hatte ich mir bisher nicht angesehen. Aber da hast Du mich auf eine Idee gebracht. Gesagt, getan.
Die Datenbankgröße beträgt bei mir insgesamt rd. 6,1 MB und die fünf Tabellen vom Back Link Checker machen davon rd. 1,5 MB aus. Das ist etwas weniger als 25%. Aus meiner Laiensicht viel, aber noch akzeptabel.
Angeblich nicht erreichbare Seiten gibt es hin und wieder immer noch. Bei mir hält sich das in Grenzen. Manchmal sind die Seiten auch wirklich zeitweise nicht verfügbar.
Früher war Xenu auch der Linkchecker meiner Wahl. Inzwischen nutze ich den Broken Link Checker lieber, da ich mit ihm besser zurecht komme.
17. Tanja
Kommentar vom 12. Mai 2010 um 19:39
Ich für meinen Teil habe wohl die meisten Links in den Kommentaren. Bei knapp 7000 Kommentaren dürfte da schon einiges zusammenkommen. Bezweifle, dass ich oder jemand anders so viele in den Artikeln hat
Ein Plugin würde ich für diese Arbeit nie und nümmer nutzen. Zwingt die Performance unnötig in die Knie und das auch nicht gerade wenig. Zudem noch die Sache mit der aufgeblähten Datenbank… alles unnötige Last. Wozu gibt es solch nette Software wie Xenu, mit der das alles vom Server ferngehalten werden kann
18. Dieter
Kommentar vom 12. Mai 2010 um 21:19
@Tanja
Knapp 7.000 Kommentare ist der helle Wahnsinn. Respekt! Ich habe es mit dieser Antwort gerade mal auf 900 Kommentare gebracht.
Laut Broken Link Checker verfügt Webseiten-Infos.de aktuell über 1954 Links. Eine Aufteilung nach Artikel, Kommentare etc erfolgt dort aber leider nicht.
Tja, so verschieden sind die Geschmäcker. Ich finde es praktisch direkt im Backend (Administrationsbereich) tote Links und Umleitungen (Redirekts) prüfen zu können. Dort kann ich dann auch direkt die Links aufrufen und im Bedarfsfall entfernen oder ändern.
Gut, ich habe die Performance meines Webspaces nicht kontinuierlich analysiert. Bisher ist mir bei meinen gelegentlichen Tests durch das Plugin keine auffällige Performance-Einbuße aufgefallen, wohl aber beim Test einiger Caching-Plugins.
Wozu gibt es das Plugin? Weil ich dann keinen Windows-Rechner brauche, auf dem das Programm laufen kann und darf?
PS: Dein Kommentar hatte einen etwa 2 Stunden späteren Zeitstempel. Wie geht das denn? Habe ihn korrigiert.
19. Crazy Girl
Kommentar vom 13. Mai 2010 um 06:41
Das mit dem Zeitstempel kann ich mir nur durch die DENIC Probleme gestern erklären… um die Uhrzeit hätten die aber eigentlich nicht mehr sein dürfen…??? Keine Ahnung, ich bin ja live hier.
Die Performance Probleme durch das Plugin habe ich am eigenen Leib erlebt, als ich es Ende letzten Jahres nochmal testete. Ist nach 2 Tagen immer wieder testen wieder rausgeflogen. Jedes Mal wenn ich es einschaltete, war minutenlang “tote Hose” angesagt auf der ganzen Domain, als admin wie auch als Leser.
Abgesehen davon war das was als fehlerhaft etc. ausgegeben wurde ein Witz gegenüber der Ausgabe von Xenu. Hat vieles gefehlt bei dem Plugin.
Ist nur meine persönliche Erfahrung. Bei einem Blog in der Größe von meinem, ist das mit einem solchen Plugin nicht mehr machbar. Und wenn dann auch noch die Ergebnisse fehlerhaft sind, dann ist das mehr als ärgerlich
Da mein Blog ja nicht gerade klein ist, brauche ich selbst mit minimalistischen Plugins schon wesentlich mehr Performance als kleinere Blogs. Bezeichne die crazytoast deswegen auch gerne als Schwergewicht, wobei es m.E. vor allem an der Menge der Kommentare liegt. Bis sich eine Seite mit über 100 Kommentaren aufbaut dauert das halt etwas.
Auf performancelastigere Plugins verzichte ich deswegen gerne oder lagere sie, wie in diesem Fall oder auch bei der Blogroll, einfach aus.
Das gilt z.B. auch für Entwicklungen oder Plugins wie letzter Artikel des Kommentators oder Twitter Adresse. Bedeutet eine Datenbankabfrage mehr pro Kommentar, ist bei dieser Anzahl der Kommentare nicht mehr zu machen, ohne gleich einige Sekunden Performance einzubüßen…
20. Dieter
Kommentar vom 13. Mai 2010 um 11:01
@Tanja
Das mit dem falschen Timestamp fiel mir nur auf, weil meine Antwort über Deinem Kommentar auftauchte.
Die DENIC-Probleme könnten eine Erklärung sein.
Derzeit scheint es aber noch mehr Störungen zu geben:
- Vorgestern war ein Blog bei one.com wegen 403er-Fehler und
- vorhin gmx und web.de
nicht erreichbar.
Auf Performance-lastige Plugins verzichte ich auch. Broken Link Checker scheint hier kein Performance-Fresser zu sein. Aber Webseiten-Infos.de hat auch deutlich weniger Seiten und Links als crazytoast.de.
Beim Broken Link Checker kann ich den Intervallrhythmus für das Überprüfen von Links einstellen. Auch so lässt sich die Inanspruchnahme von Serverkapazität reduzieren.
Soweit mich die Funktionalität eines Plugins überzeugt und ich es im Administrationsbereich lediglich gelegentlich benötige, aktiviere ich es lediglich im Bedarfsfalle.
21. Crazy Girl
Kommentar vom 13. Mai 2010 um 17:54
Bei Dir kommen schon auch noch die Zeiten in denen Du ein Plugin wie dieses nicht mehr einschalten kannst, ohne alle Deine User mit für längere Zeit nicht mehr aufzurufenden Seiten zu konfrontieren
22. Dieter
Kommentar vom 13. Mai 2010 um 18:03
@Tanja
Gerne hätte ich so viele Besucher (wie Du).
Ich werde aber mal testweise das Plugin Broken Link Checker deaktivieren. Mal sehen, ob dann die Ladezeit dieser Website signifikant kürzer wird.
23. Crazy Girl
Kommentar vom 13. Mai 2010 um 18:15
Ich konnte selbst nicht mehr auf meinen Blog zugreifen nach Aktivierung und musste ne halbe Stunde bis Stunde warten, bis wieder was ging.
24. Dieter
Kommentar vom 13. Mai 2010 um 18:21
@Tanja
Angst machen gilt nicht.
Aber ich wäre wahrscheinlich nicht so geduldig gewesen, sondern hätte dann mittels ftp-Programm den Ordner mit dem Plugin auf dem Webspace gelöscht.
25. Crazy Girl
Kommentar vom 13. Mai 2010 um 18:24
Hatte das schon ernsthaft in Erwägung gezogen, war aber neugierig und wollte wissen wie lange das dauert
Als ich wieder rein kam war es auch ziemlich heftig. Minutenlanger Seitenaufbau um von einer auf die andere zu kommen. Echt ein Alptraum
26. Dieter
Kommentar vom 13. Mai 2010 um 18:35
@Tanja
Ja, ja, die weibliche Neugier.
Mein Eindruck ist, dass die Serverlast durch das Plugin bei neueren Versionen verringert wurde.
Inwieweit das Plugin auf Webseiten-Infos.de Serverlast erzeugt, werde ich durch Deaktivieren des Plugins in Kürze mal untersuchen.