7. März 2009 von Dieter | 9 Kommentare | drucken
Das neue Logo ist da!
Mit meinem alten Logo war ich nicht mehr zufrieden. Ich hatte es deswegen entfernt (siehe hierzu meinen Blogbeitrag “Wo ist das Logo?” ) .
Ute machte in einem Kommentar berechtigterweise darauf aufmerksam, dass ich eher den Beta-Button einsparen sollte als auf ein Logo zu verzichten.
Beim alten Logo gefielen mir aber im Nachhinein weder der weiße Hintergrund, noch passte der grüne Haken so richtig zum grünen Verlauf des Kopfteils (Header). Beim Beta-Button gefiel mir dagegen dessen Farbe, das Orange. Ich finde, dass es gut zu den Grüntönen der Website passt.
Was lag da näher als die mir zusagende Optik des Beta-Button für das neue Logo zu verwenden?
Gesagt, getan! Den Beta-Button hatte ich mit dem Badge-Generator von freshbadge.com online erstellt.
So sah der Beta-Button aus:

Das neue Logo habe ich nun mit der Inschrift Web 2.0 versehen, denn schließlich sind Blogs und dynamische Webseiten mit interaktiven Bestandteilen wie eine Kommentarfunktion auf dieser Webspräsenz wesentliche Bestandteile des neuen Web 2.0.
Darüber hinaus habe die Farben und Form des Beta-Button übernommen. Angepasst habe ich dagegen die Größe (120 Pixel), die Textdrehung (30 statt 15 Grad Drehung) sowie die Schriftart (nun VAT Rounded BT).
Damit es bei dem Logo einen schönen fließenden Farbverlauf gibt und gleichzeitig Alpha-Transparenz des Hintergrunds möglich ist, musste ich es im PNG 32- statt im PNG 8-Format abspeichern. Beim Internet Explorer 6 (IE6) und kleiner führt das aber zu Darstellungsproblemen (hier: schwarzer Hintergrund).
Da es eh Zeit ist, die Unterstützung für alte Versionen des Internet Explorers langsam auslaufen zu lassen beziehungsweise zu beenden (siehe hierzu die Website IE Death March und meine Blogbeiträge “Warum der Internet Explorer 6 weg muss!” und “Hinweis zum Internet Explorer bei WordPress” ) , habe ich hier einfach mittels der CSS-Eigenschaft display:none in einem Conditional Comment das Logo im Kopfbereich (Header) ausgeblendet.
Der CSS-Code im Header der Webseiten dafür sieht wie folgt aus:
1 2 3 4 5 | <!--[if lt IE 7]> <style type="text/css"> #header img {display: none;} </style> <!--[endif]--> |
Konkret heißt das: Alle Besucher, die sich mit dem Internet Explorer 6 (IE6) oder älter diese Webpräsenz ansehen, bekommen das Logo nicht zu sehen. Stattdessen bitte ich diese Besucher nachfolgende Grafik und den Text am Ende der Seite zu beachten, den nur Benutzer der Version 7 oder kleiner des Internet Explorers zu sehen bekommen (Smilies siehe www.greensmilies.com).
![]()
Schließlich habe ich mit dem Fresh Badge Generator auch noch ein neues Favicon entworfen, das an das neue Logo angelehnt ist. Für die Umwandlung in das Favicon-Format .ico benutz(t)e ich den kostenlosen Bildbetrachter IrfanView, mit dem sich unter anderem Grafiken auch in andere Grafikformate konvertieren lassen.
Ich hoffe, das neue Logo und Favicon gefallen und freue mich über diesbezügliche Rückmeldungen.
Nachtrag vom 11. Oktober 2009:
Inzwischen verwende ich für den Internet Explorer 6 (IE6) den Unit PNG Fix als Ersatz für display: none (siehe hierzu meinen Blogbeitrag “PNG-Logo auch für den IE 6“).
Infos
Webseite veröffentlicht am Samstag, den 7. März 2009, um 20:49 Uhr, zuletzt geändert am Sonntag, den 22. November 2009, um 15:47 Uhr.
Kategorie: Webdesign
Schlagworte: Badge, Favicon, Generator, Grafik, Logo, PNG, Web 2.0, Webdienste
Statistik: 250 Blogbeiträge, 670 Schlagworte, 1,179 Kommentare, 122 Feedleser
1. Ute
Kommentar vom 12. März 2009 um 03:32
Sodele, jetzt wenigstens noch kurz… Du bist meinem System zum Opfer gefallen. Ich mache mir mittels Tabs so eine Art Liste, was ich abarbeiten möchte, wenn ich die jedoch mehrmals nicht ganz abgearbeitet bekomme, dann kann’s auch mal dauern…
Das Logo selbst finde ich gut, sowieso, dass es jetzt wieder da sein darf.

Mit Web 2.0 bin ich noch nicht so ganz sicher, ich fand den Schwerpunkt mit validem W3C besser getroffen, aber vielleicht fällt dir noch was ein. Dein Fireworks einlernen steht ja noch aus…
Das Favicon ist cool.
Zum Thema der speziellen Freunde aller Webautoren, lasse ich mich demnächst mal noch aus…
2. Dieter
Kommentar vom 12. März 2009 um 07:45
Meine nicht abgearbeitete ToDo-Liste wird auch immer länger…
Also bei mir dauert im Moment auch Vieles länger.
Das freut mich, aber hatte ich auch fast erwartet.
Wenn ich mich richtig erinnere, hattest Du Dich früher schon mal positiv über das Orange hier geäußert.
Danke! Der Trick ist es, die Logografik so zu vereinfachen, dass es auch mit 16×16 Pixel noch gut aussieht. Hier: Kreis statt 24 Spitzen und 2.0 als Text statt Web 2.0.
Web 2.0 und valide W3C-Standards müssen, nein sollten kein Widerspruch sein. Sehr schön wird das in dem Praxisbuch Web 2.0 von Vitaly Friedman erläutert, das ich gerade lese. Sehr lesenswert!
Ändern will ich jetzt das Logo zwar nicht mehr, aber das Erlernen der Grafikerstellung und -bearbeitung mit Fireworks, ist deswegen nicht fallen gelassen.
Ich nehme mal an, dass Du die verschiedenen Versionen des Internet Explorers (IE) meinst. Oder irre ich mich da?
3. Ute
Kommentar vom 12. März 2009 um 12:09
Ja, hatte ich. Ich mag gerade bei anderen auch mal Farben, die ich selbst nicht nutze, weil sie halt nicht zu mir passen. Aber ich finde es gibt schon genug langweilige Seiten, die irgendein Standardtheme genau in den gerade aktuellen Farben nutzen. Hier ist es wohltuend anders.
Ja, beim miradlo Favicon ist es das Ausrufezeichen aus dem Logo, welches man im Weblogo kaum als solches erkennen kann, trotzdem ist es ein Teil des Logos und ist so stimmig.
Für mich ist jedoch Web 2.0 so ein Buzzwort, was ich nicht sonderlich mag. Aber klar im Grunde erklärst du hier schon Web 2.0, es ist nicht unpassend.
Hmpf
ähm, also jein.
Ich habe das Buch gekauft, weil ich es spannend finde in welcher Breite alle Themen dort angesprochen und so erklärt werden, dass sie verständlich sind.
Was mir jedoch vorm Kauf noch nicht auffiel, aber beim Lesen dann umso mehr ist die Sprache.
Ja, ich weiß Vitaly ist nicht deutscher Muttersprachler, wenn er im Web schreibt, finde ich das auch nicht so schlimm. Im Buch hatte ich erwartet, dass jemand Korrektur liest…
Leider ist das nicht passiert. Deshalb brauchte ich “ewig”, um das Buch zu lesen, weil ich es nicht länger als zwanzig Minuten durchhielt, etwas inhaltlich Gutes, aber sprachlich Schlechtes zu lesen. Ich hatte bei dem Preis, von einem Verlag, den ich sonst ganz gut finde angenommen, dass die Texte vorm Druck überarbeitet werden…
Ja, ich gebe zu, dass ich in dieser Hinsicht empfindlicher bin, als der Durchschnitt. Für mich hat jedoch sprachliche Qualität bei einem Buch schon nochmal einen anderen Stellenwert, als beispielsweise in Blogs.
4. Ute
Kommentar vom 12. März 2009 um 12:13
Meine Kommafehler habe ich erst danach gesehen und ich habe noch eine Antwort vergessen, sorry:
Ja, da ich üblicherweise versuche mich nicht mit Schimpfwörtern auszudrücken, sind es für mich halt meine “speziellen Freunde”…
5. Dieter
Kommentar vom 12. März 2009 um 22:52
Dann hast Du die erste Auflage. Die habe ich auch. Habe mir jetzt zusätzlich die zweite Auflage geholt (832 statt 698 Seiten). Die hat auch einen neuen Lektor und bis zu Seite 172 ist mir bisher nur ein Tippfehler aufgefallen.
Prinzipiell ja. Hast Du denn eine Empfehlung für ein entsprechendes Plugin, das aber zudem die Ladezeit der Seite nicht nennenswert erhöht?
Das nenne ich gute Erziehung´und vorbildlich.
Gelingt mir leider nicht so häufig.
6. Ute
Kommentar vom 13. März 2009 um 01:06
Wow, jemand der noch verrückter ist als ich, dasselbe Buch in einer weiteren Auflage, würde ich mir schon gut überlegen.
Nein, ich kämpfe jedesmal mit mir, ich kenne nur Ajax Edit Comments, den Riesenklotz der unglaublich viel Kram braucht und holt.
Bislang setze ich es meist ein, weil ich die Möglichkeit gut finde und weil die meisten von mir betreuten Blogs wohl trotzdem noch weniger geschwindigkeitsfressenden Kram haben, als andere Blogs. Wirklich glücklich bin ich damit jedoch nicht.
Sollte da mal jemand was anderes basteln, wäre ich sofort dabei. Hier, wo du so genau auf Ladezeiten achtest, kann ich guten Gewissens nur abraten.
7. Dieter
Kommentar vom 13. März 2009 um 23:50
Habe ich mir auch gut überlegt.
Das erste Mal als ich die neue Auflage sah, konnte ich noch widerstehen. Aber beim zweiten Mal nicht mehr.
Diese Ajax-Plugins sind teilweise richtig praktisch (beispielsweise WP Autosuggest für die Suche). In aller Regel wird dadurch aber die Ladegeschwindigkeit der Webseite so stark beeinträchtigt, dass ich von dem Einsatz doch absehe.
8. Ute
Kommentar vom 14. März 2009 um 09:06
Ja, leider sind die meisten dieser Plugins grauenerregende Klötze, die extrem Ladezeit kosten.
Ich vermute, dass sich manches auch besser und schneller lösen ließe, manches ist einfach nicht sauber programmiert. Aber ein Plugin erstellen kostet sicher immer viel Zeit und die muss auch erst aufgebracht werden.
Deshalb überlege ich mir eben von Fall zu Fall, was hat für die Besucher so viel Mehrwert, dass es die Nachteile rechtfertigt und was eben nicht.
Bei dir auf dieser Seite sehe ich es wie du, es passt nicht überall auf Ladezeit zu optimieren und dann einen Klotz einzusetzen, der alles wieder zerstört.
Ich auch
9. Dieter
Kommentar vom 14. März 2009 um 16:36
Jepp! Manchmal ist weniger auch mehr.
Kommentare noch nachträglich bearbeiten zu können, wird es deshalb hier nur bzw. erst geben, wenn es eine Lösung gibt, welche die Ladezeit nicht nennenswert erhöht.